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Zu kurze Texte heisst Kunden verlieren?

Aktualisiert: 13. Apr. 2023


Einen Text schreiben - aber wie lang darf er sein?

Langsamer, qualvoller Tod. Das Kaninchen bewegt sich, strampelt. Die schleimige Flüssigkeit vermag den Körper nicht zu betäuben, immer tiefer verschwindet es im Schlund seines Killers. Die verschlungene Beute zeichnet sich im Schlangenkörper ab. Ob es wohl noch lebt?


«Viel zu viel Text», Der Klick geht auf «Weiter»! Ein tiefer Seufzer und den Kopf von der rechten Hand gestützt. So sieht das bei mir aus und mein Google Ergebnis ist erst mal nicht von der Qualität des Textes abhängig. Er steht da so - stark und überheblich, mir vergeht die Lust auch nur den ersten Satz zu lesen. Geht es den Menschen da draussen auch so? Muss ich mir die Frage stellen, wie viel Text auf die Website gehört?


Bilder und Videos haben einen klaren Vorteil. Einfach zurücklehnen und den Inhalt auf sich wirken lassen! Lesen möchte heute fast niemand mehr! Die sozialen Medien sprechen da für sich. Wir wirkt ein Image-Video? Echte Menschen kommen zu Wort. Sie spazieren mit uns durch Büros, Läden oder Immobilien. Zeigen eine makellose Firmenkultur! Vertrauen und Authentizität machen sich breit! It’s Entertainment - Schlangenmonster oder Parasiten in Pferde-Nüstern. Fake aber packend!

Texte können nur beschreiben. Sie müssen viel leisten, um Emotionen zu transportieren. Videos setzen Gefühle mit Leichtigkeit um. Sie erzählen beschwingt und fesseln ab der ersten Minute. Kein einfacher Stand für den Text.

Und deshalb - Beim Textbeginn muss es bereits knallen. Die ersten Zeilen bestimmen darüber, ob und wann das Interesse den Leser verlässt. Keine Emotion, keine Aktion!

Das Auge sucht nach einem Schlagwort. Provokation ist erlaubt! Ruhig mal mutig sein und nicht das tun, was der Mitbewerber tut! Worauf ist dein Augenmerk gerichtet? Überlass’ der Fantasie die Wortwahl und gewinne Lesezeit. Hier geschieht die Magie! Hier wird die Frage nach Textlänge beantwortet. Versteht deine Zielgruppe den Content, spürt sie «hier bin ich richtig, hier bekomme ich Antworten», dann ist der Textlänge irrelevant.


Wie denken Konsumenten über lange Texte?

Qualität, danach rufen alle, die nach bedürfnisorientierten Lösungen suchen. Beschenke einfache Dinge mit wunderbaren Worten! Es geht um die Präsenzzeit, es geht darum, den Text wirklich zu lesen. Du hast keine Zauberformel für mehr Work-Life Balance? Who cares? Du hast Interesse geweckt und kannst über Dein Thema sprechen! Deine «wichtigsten Tipps» sind auch nur gute Ratschläge, aber erst jetzt möchten sie gehört werden!

Kind liegt entspannt auf einer Couch und liest in einem Heft
Kind liest in einem Heft

Was also macht Qualität aus? Text scannen und nach ein paar Sekunden den Wert erkennen! Nicht die Klickzahlen bestimmen den Erfolg, sondern Interaktion nach Verweildauer! Es geht ums «Neugierig machen» und «Inspiration»! Es ist nicht zwingend der lange Text, der abschreckt. Es ist der Teaser an der richtigen Stelle, der darüber entscheidet, ob bis zum Ende gelesen wird!



Lange Texte schrecken ab

Zu pauschal! Es kommt auf das Problem an, darauf, wie sehr die Lösung gefunden werden möchte. Es kommt auf Leidenschaft und Interesse an! Nehmen wir das Thema «Abnehmen»! Ein unwiderstehliches Versprechen zu Text-Beginn und das Gedanken-Karussell dreht sich. Bilder entstehen. Nur 3 Pillen am Tag! Kein Sport nötig! Kohlenhydrate sind erlaubt, Pizza und Pasta kein Tabu! Jeder motivierende Satz lädt zum Weiterlesen ein, bis zum letzten Punkt! Versprechungen werden gemacht. Hoffnungen geweckt. Ein tolles Gefühl - «endlich kümmert sich jemand um mich».


Die Datenschutz- und Nutzungsbedingung eines Artikels hingegen wird es schwer haben, den Leser «in seinen Bann» zu ziehen. Meistens geht der Blick in einem Rutsch an den Sc


hluss und endet mit dem Klick auf «akzeptiere».


Der Mensch braucht Anreize, um zu lesen. Kriterien, die dazu einladen einen Text genau zu betrachten und auf der Seite zu verweilen. Wann also verlässt das Interesse die Person, obwohl nach einer Information gesucht wird?


· Der Inhalt berührt keine Sinne! Weder persönlich noch sentimental. Es geht um die Suche nach einer Lösung ohne Dringlichkeit. Kaputter Eierkocher. Wettervorhersage im November. «Kann auch warten»!

·


Ein Text wie eine undurchdringbare Wand! Ohne Fluchtweg oder Pannenstreifen. Die Struktur gibt nicht preis, wo sich die eigentliche Info oder der Nutzen versteckt! Keine Überschrift oder Aufzählung. Ein Dickicht aus Buchstaben und Zeichen.


Wo sollen die Emotionen herkommen? Nur wenn ein Text leicht zugänglich, leicht verständlich und gut strukturiert ist, wird er auch gelesen. Der Content muss sich von den anderen geöffneten Seiten abheben. Er muss den Leser involvieren. Was berührt und tröstet? Was erheitert und wie viel Mehrwert findet sich in den Zeilen? Der Text muss den Nerv des Lesers treffen - was denkt oder fühlt er? Der Text muss ein guter Freund, ein Komplize und Vertrauter sein.



Verständlich getextet, gut strukturiert und aufbereitet! Das motiviert zum Weiterlesen. Interessante Grafiken, Bilder und Videos unterstreichen den Wert zusätzlich. Ein roter Faden bis zum Ende der begleitet! Gut lesbar stellen verständliche Inhalte eine Bindung zur Zielgruppe her. Sie sorgen für Glaubwürdigkeit und Vertrauen. Sätze ohne Information sind nervig! Über Relevanz entscheidet der Leser selbst. Auch ein Text über parfum-freie Kosmetika darf inspirierend geschrieben sein. Jedes Thema verdient Gefühl!



Kurz und bündig? Kein guter Ratgeber

Stosse den Leser nicht vor den Kopf! Das Angebot passt genau, das Interesse ist generiert und dann wird’s auf einmal dünn! Die Infos, die schlussendlich überzeugen würden, fehlen. Cut. Ob es zu einer Kontaktaufnahme kommt, ist fraglich. Interesse weg - Kunde weg und nur weil der Text kurz und knackig werden musste! Falsch!


Der Verzicht auf eine umfassende Beschreibung, auf Details und Erklärungen ist risikoreich. Es kommt auf den Unterhaltungswert an und nicht auf die Anzahl der Wörter. Der Text muss schreien «mein Angebot passt zu dir»!


Es gibt also keine „richtige“ Textlänge oder eine mystische Zahl.

Es geht um Vertrauen, Gefühle und Bedürfnisse. Es geht aber auch um die Seite selbst.


Handelt es sich um einen Blogartikel, eine Verkaufs- oder Startseite? Ausschlaggebend ist ebenfalls die aktuelle Position des Interessenten. Was weiss er schon über das Angebot? Aufgaben und Ziele der Seiten und Unterseiten bestimmen über den Umfang der Texte. Der Leser muss sich an einem roten Faden orientieren können, von Anfang an! Der Text muss spürbar sein, duften und schmecken, er muss Bilder erzeugen und Emotionen auslösen. Er muss auffordern und den endgültigen «Klick» auslösen.



Es kommt nicht auf die Länge des Textes an.

  • Langatmigkeit, inspiriert zum Abbruch

  • Inhalt ohne Aussage nervt

  • Wörter, als Lückenbüsser eingesetzt, verärgern

  • Sätze, die Informationen wiederholen langweilen

Schreib’ für deine Zielgruppe. Gib denjenigen Antworten, die danach suchen. Ist die Lösung eines Problems eine Option, dann werden die Texte zu Ende gelesen! Der Klick auf «Kommentar» oder «kaufen» ist nur noch Formsache!


“Kurz & Knackig” haben ihre Berechtigung und wenden sich an komplizierte Sätze oder Füllwörter. Fach- oder Fremdwörter sind mit Bedacht zu verwenden, denn sie formen nur selten Bilder in Gedanken. Hauptwörter sollten einfachen und allgemeinsprachlichen Wörtern Platz machen! Der Leser soll sich vergnügen beim Lesen, Spass haben. Zeit ist ein kostbares Gut und niemand steht auf Lesen ohne Emotion.



Ein schneller Überblick entscheidet

Ist die leichte Aufnahme des Inhalts für den Leser gewährleistet? Es muss gleicht klar sein, ob das Thema das Bedürfnis befriedigt. Wie relevant ist der Artikel? 3-2-1 Zeit abgelaufen. Scrollt der Finger nicht gleich ans Ende, um die nächste Website aufzurufen, kann der Text was!


Was ich sagen will:

  • Die Überschriften sagt, worum es geht - aussagestark! Ohne Schnörkel und Ablenkung.


Struktur undAbsätze. Das Auge freut sich über Boxenstopps.

  • Zwischenüberschriften machen Lust auf mehr.

  • Spannungsbogen so fade wie veganer Käsekuchen. Der Text braucht Leben, Humor, Spannung und Persönlichkeit. Er muss Bilder erzeugen, die zu Freudentänzen auffordern.

  • Aktiv schlägt Passiv. Peppige Sätze ohne lahme Wörterreihen.

  • Lass Negatives aussen vor! Auch wenn es «kein Problem ist», bleibt das Problem! Alles paletti!

  • Grammatik und Rechtschreibung muss in Ordnung sein - kein Kompromiss hier!

Sag was du zu sagen hast - aber spare nicht mit den richtigen Worten

  • Erreiche Menschen mit den Texten

  • Bediene Herzensangelegenheiten

  • Gib Antworten



Spare nicht mit Text aber fasle auch nicht so vor dich hin! Deine Kunden suchen Vertrauen und Potenzial für ihr Anliegen. Google wird sich bei dir bedanken - Suchmaschinen mögen aussagestarken Content. Zeichnest du dich in deinen Texten als Experte aus, dann rankt Google diese auch besser!


3x Ja für sinnvoll lange Texte

  • Wenn du Wissen teilen kannst, dann tu es! Es wird nicht für alle gleich wertvoll sein, aber das muss es auch nicht! Es geht um deine Zielgruppe, Menschen, die genau nach deiner Expertise suchen! Ob der Text zu lang ist, entscheiden die, die ihn bis zu Ende lesen!

  • Mach dich unwiderstehlich mit ausreichend Worte. Überzeuge und inspiriere. Verkaufe! Alles andere ist Zeitverschwendung!

  • Google belohnt dich für lange Texte, WENN sie guten Content haben.



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