Warum tun wir das?



Es ist geschafft. Weihnachten ist vorbei. Armer Weihnachtsmuffel. Schluss ist mit Gemecker, Gemoser und Gemaule. Was bleibt ist das Rätsel um den immer wieder von neuem auffächernden Weihnachtsstreit. Ein Zauber, der sich wie «Last Christmas» und Schmuddelwetter Jahr für Jahr wiederholt. Rechtfertigungen. Jedes Jahr neu verpackt, jede mit dem eigene


n Recht. Warum tun wir das?


Weihnachten ist blöd. Kampf, für ein Leben ohne Christbaumkugeln und Geschenkpapier, für ein Verbot von aussageschwachen Weihnachtsliedern und


Lichterkerzen. Ein Kampf mit T-Shirt Sprüchen, um Andersdenkende zu ärgern.


Weihnachtsmuffel sind blöd. Opulenz im Kreis der Familie, Glitzerschleifen um Geschenke und der Hauch von Frieden. Kaminfeuer, Weihnachtsmarkt, Festtagsgans und Rausche Engel!


Was gehen mich Konsumterror, Familienfehden, geheuchelte Harmonie, Kitsch und einfallslose Geschenke an? Ob sie nun rennen und hetzen. Die Hektik in den Fussgängerzonen auf sich nehmen und den Berg Päckchen unterm Weihnachtsbaum zelebrieren. Ob sie gemeinsam singen und musizieren, Bedürftigen helfen oder sich einen Hüttenplausch gönnen – jeder wonach ihm ist! Kein Mensch muss! Weihnachten feiern.


Vielleicht ist es Zeit die Lebensumstände zu überprüfen. Wer immer meckert und nie «vor der eigenen Haustür kehrt» der befindet sich wohl im Ungleichgewicht. Es geht nicht um Leben oder Tod. Es geht um einen Monat im Jahr, um einen Zeitabschnitt. Das Leben zeigt uns allen gerade heftige Grenzen auf, persönlich, gesellschaftlich und wirtschaftlich. Wie lächerlich stehen sich da doch Weihnachtsgegner und -befürworter gegenüber!


Ich mag vieles an Weihnachten und vieles nicht! Aber das was ich nicht mag, das belastet mich auch nicht. Eine einfache Formel. Ich mag auch keine Fasnacht. Ich hasse Fasnacht. Interessiert das den Fasnachtsfreund? – nein und das muss es auch nicht.


Euch allen wünsche ich ein unbeschwertes 2022 mit einer Sicht aufs Wesentliche!


Gabi


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